Die Artdent Clinic bietet einen Sinuslift an.

Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen zum Sinuslift.

Ein Sinuslift ist ein zahnchirurgischer Eingriff, der zusätzlichen Platz im Bereich der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) im Oberkopf schafft, um ein Zahnimplantat erfolgreich einsetzen zu können. Dieser Eingriff ist in der Regel notwendig, wenn der Patient obere Backenzähne oder Backenzähne im Bereich der Kieferhöhle verloren hat und der Knochen zu schmal ist, um ohne Sinuslift ein Implantat zu setzen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Sinuslift:

1. Untersuchung und Vorbereitung:

Ihr Zahnarzt wird eine detaillierte Untersuchung des Bereichs der Kieferhöhle durchführen, um festzustellen, ob ein Sinuslift erforderlich ist.
Röntgenaufnahmen und CT-Scans können erforderlich sein, um die Knochendicke und die Position der Nebenhöhlen genau zu beurteilen.

2. Arten des Sinuslifts:

Es gibt zwei Hauptarten des Sinuslifts: den direkten Sinuslift und den multiplen Sinuslift.
Bei einem Sinuslift wird eine kleine Knochenplatte am unteren Ende der Kieferhöhle entfernt und die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben, um den nötigen Platz zu schaffen.

Verschiedene Sinuslifts nutzen andere Techniken, um Platz unter der Kieferhöhle zu schaffen, ohne die Hand auf die Kieferhöhlenschleimhaut zu legen.

3. Chirurgischer Eingriff:

Der Eingriff beginnt mit einer Lokalanästhesie oder Vollnarkose.
Der Chirurg setzt kleine Schnitte im Mund und entfernt etwas Knochen, um die Kieferhöhlenschleimhaut freizulegen.
Anschließend wird die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben, um den richtigen Platz für das Zahnimplantat zu schaffen.
Die Implantate werden in den geschaffenen Raum eingesetzt und der Mund geschlossen.

4. Nachbehandlung:

Befolgen Sie nach dem Eingriff die Anweisungen Ihres Chirurgen zur Nachbehandlung.
Dazu können Raucherentwöhnung, die Einnahme von Antibiotika und besondere Mundhygiene gehören.

5. Genesungszeit:

Die Genesungszeit variiert, kann aber je nach Eingriff und Empfindlichkeit des Patienten in der Regel einige Tage bis Wochen dauern.

6. Kontrollbesuche:

Nach der Genesung sollten Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt aufsuchen, um den Fortschritt zu überwachen und mögliche Komplikationen auszuschließen.

7. Risiken und mögliche Komplikationen:

Mögliche Komplikationen sind Infektionen, übermäßige Rötungen, starke Blutungen oder Probleme mit der Integrität der Nebenhöhlen.

Der Sinuslift ist Teil der zahnärztlichen Chirurgie und dient dazu, zusätzlichen Platz im Bereich der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) für die Platzierung von Zahnimplantaten zu schaffen. Dieser Eingriff umfasst verschiedene Varianten und Techniken, darunter:

Sinuslift mit direkter Exploration (direkter Sinuslift):

Bei diesem Verfahren entfernt der Chirurg eine kleine Knochenplatte am Boden der Kieferhöhle und hebt die Kieferhöhlenschleimhaut an.
Der dadurch geschaffene Platz ermöglicht die sichere und stabile Platzierung des Zahnimplantats.

Indirekter Sinuslift:

Der indirekte Sinuslift nutzt einen indirekten Fokus, um die Kieferhöhlenschleimhaut nach innen zu drücken, ohne die Knochenplatte zu entfernen.
Diese Art des Lifts ist in der Regel schonender und weniger steif für die Patienten und erfordert im Vergleich zum direkten Lift eine kürzere Erholungszeit.

Crestaler Sinuslift:

Dies ist eine Variante des Sinuslifts mit direkter Exploration, bei der eine verbesserte Technik verwendet wird, um den chirurgischen Eingriff zu reduzieren.
Der Chirurg verlagert die Knochenplatte aus dem Mund an die Stelle, an der das Implantat platziert werden soll, und drückt dabei die Sinusschleimhaut nach oben.

Diese Art der Anhebung ist schonender für den Patienten und verkürzt die Genesungszeit.

Ein Sinuslift wird in der Regel chirurgisch durchgeführt und umfasst in der Regel folgende Schritte:

Lokalanästhesie oder Vollnarkose: Um den Patienten zu beruhigen und sicherzustellen, dass er während des Eingriffs schmerzfrei ist.

Einschnitte und Zugang zum Sinusbereich: Der Chirurg setzt einen Einschnitt im Bereich, in dem das Implantat platziert werden soll, und entfernt anschließend eine Knochenplatte, um die Sinusschleimhaut freizulegen.

Sinuslift: Beim direkten Sinuslift wird die Sinusschleimhaut direkt angehoben. Andere Techniken, wie z. B. der indirekte, drücken die Membran von innen nach außen.

Einsetzen von Zahnimplantaten: Sobald der passende Platz geschaffen ist, werden die Zahnimplantate fest im Knochen verankert.

Verschluss des Einschnitts: Der Einschnitt wird mit Klebeband und Nähten verschlossen. Nach dem Eingriff erhält der Patient Anweisungen zur Nachbehandlung und zur Genesungszeit.

Ein Sinuslift wird ausschließlich von spezialisierten Zahnärzten durchgeführt und erfordert einen individuellen Behandlungsplan für jeden Patienten. Es ist wichtig, einen Zahnarzt zu konsultieren, um Ihre individuellen Bedürfnisse zu besprechen und die passenden Empfehlungen für Ihre Behandlung zu erhalten.

Die Nachsorge nach einem Sinuslift ist wichtig für eine gute Heilung und die Vermeidung von Komplikationen. Hier sind einige allgemeine Richtlinien für die Zeit nach diesem Eingriff:

Rauchen Sie nicht mehr: Rauchen kann den Heilungsprozess negativ beeinflussen und das Infektionsrisiko erhöhen. Es wird empfohlen, nach dem Eingriff für einen bestimmten Zeitraum oder besser noch dauerhaft auf Tabakkonsum zu verzichten.

Regelmäßige Einnahme von Antibiotika und Medikamenten: Ihr Zahnarzt wird Ihnen Antibiotika und Schmerzmittel verschreiben. Nehmen Sie diese regelmäßig und für den verordneten Zeitraum ein.

Eis verwenden: Die Anwendung von Eis kann Schwellungen und Rötungen im Operationsbereich reduzieren. Legen Sie nach dem Eingriff regelmäßig für einige Minuten dünne Eisschichten auf die betroffene Stelle.

Regelmäßige Mundhygiene: Eine gute Mundhygiene ist wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Nach einigen Tagen können Sie Ihren Mund gründlich spülen, vermeiden Sie jedoch, den Operationsbereich zu berühren.

Ernährung und Magensonde:

Verwenden Sie in den ersten Tagen weiche und feuchte Nahrung. Suppe, Joghurt, selbst gekochte Mahlzeiten oder gedünstetes Gemüse eignen sich gut.
Vermeiden Sie einige Tage lang das Trinken aus einer Magensonde, da dies Druck in den Nebenhöhlen erzeugen und den Heilungsprozess beeinträchtigen kann.

Einschränkungen der körperlichen Aktivität beachten: In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie riskante und schwere Aktivitäten einschränken, um möglichen Beschwerden und Beschwerden vorzubeugen.

Stop und Nähte sorgfältig verschließen: Der Stop und die Nähte (Einschnitte) müssen sorgfältig verschlossen werden. Achten Sie darauf, dass sie sauber und trocken bleiben.

Nachsorge beim Zahnarzt: Planen Sie regelmäßige Zahnarztbesuche ein, um den Heilungsverlauf zu überwachen und mögliche Komplikationen auszuschließen.

Auf mögliche Komplikationen achten: Wenn Sie ungewöhnliche Veränderungen wie verstärkte Schmerzen, übermäßige Rötungen oder starke Blutungen bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Zahnarzt.

Kein Alkoholkonsum: Alkoholkonsum kann den Heilungsprozess beeinträchtigen. Daher ist es am besten, nach dem Eingriff keinen Alkohol mehr zu trinken.

Respektieren Sie Flugreisen:

Bei Flugreisen oder in Gebieten mit schwankendem Luftdruck ist es wichtig, den Chirurgen darüber zu informieren und den Druck in den Nebenhöhlen nicht sofort zu spüren.

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